
Nachtstücke
Schumann Nachtstücke op. 23
Holliger Drei Nachtstücke
Skriabin Sonate Nr. 9 op. 68 „Messe noire“
Ravel Gaspard de la nuit
Mozart Adagio h-Moll KV 540
OehmsClassics OC 733
"Es muss nicht immer nur Schumann und Ravel sein. Zu seiner atmosphärischen Auswahl um den "Gaspard de la Nuit" koppelt der 30-jährige Pianist Holliger und Skriabin (die 9. Sonate "messe noire") und auch ein abgründiges Mozart-Adagio. Das ist so einfühlsam ausgedacht wie spielerisch großartig bewältigt. Eine dunkle CD-Perle."
Die Welt, 14. Juli 2009
„ (…) Ein gewaltiges Programm, dessen Konzept die Interpretation bis ins Detail hinein prägt. So finden sich manische Tonrepetitionen bei Skriabin, Ravel und Mozart – dieses Insistieren, dieses strenge Beharren auf etwas offenbar nicht Sagbaren, furchtbar Bedrohlichen fasst diese drei Stücke zusammen. Was schon bei Schumann hereinklingt – bei aller virtuosen Raserei, die Schuch auch kann.
Die er aber nie für entfesselte Klangräusche nutzt. Weil er selbst im Trubel um Details besorgt ist, um Klarheit. (…)“
Süddeutsche Zeitung, 25. März 2009
„Das kühne Konzeptalbum schreitet wie selbstverständlich durch die Epochen: Auf Schumanns furios-obsessive „Nachtstücke“ von 1839 folgen drei Skizzen von Heinz Holliger, Skrjabins Sonate „Schwarze Messe“ und Ravels Extremstück „Gaspard de la nuit“. Wie der Pianist Herbert Schuch, 30, jedem Werk sein Recht gibt und mit Mozarts unübertrefflichem h-Moll-Adagio schließt, beweist Sonderklasse.“
Kultur SPIEGEL - April 2009
"(...) Das muss man hören, wie Schuch das, was er in Worten mitteilt, pianistisch glänzend in die Tat umsetzt. Er schafft es sogar, die Werkfolge als dramaturgisches So-und-nicht-anders erleben zu lassen. Gipfelnd im Kunstgriff, auf Ravels radikalvirtuosen„Scarbo” Mozarts h-Moll-Adagio als frühes Klangbild innerer Zerrissenheit folgen zu lassen. Nachtmusik als Droge."
WAZ, 30. April 2009

Schubert Piano Sonatas D 537 & D 894
Lachenmann Fünf Variationen über ein Thema
von Schubert | Guero
OehmsClassics OC 593
(...) "Tatsächlich lässt seine Einspielung mit Musik von Franz Schubert und Helmut Lachenmann aufhorchen. Nicht nur der zurückhaltenden Anschlagskultur wegen, der Welt- und Zeitvergessenheit, mit der Schuch Schubert spielt. Äußerst gelassen wechselt er zwischen Stilen und Spieltechniken, dem überbordend Klingenden und dem kaum mehr Hörbaren, überlegen lässt er seine Virtuosität Lachenmanns "Fünf Variationen über ein Thema von Franz Schubert" (1956) ebenso zukommen wie Schuberts Sonaten G-Dur D 894 und a-Moll D 537" (...)
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Oktober 2008
„Welcher junge Pianist hat schon die Befähigung, den Schneid,
auf einer Schubert-CD Platz zu schaffen für Stücke Helmut
Lachenmanns? (…) Der geheimnisvoll stockende ‚raunende’
Einstieg in die große Sonate G-Dur kommt bei Schuch nicht
gefühlvoll verhangen, sondern rhythmisch und klanglich fest
gebaut, dabei empfindsam ausartikuliert. Auch in der Sonate
a-Moll tritt Schubert als ein energischer Charakter auf den Plan,
der sich dennoch frei atmend, schweifend auszudrücken weiß.
Ein Reifezeugnis für einen jungen Musiker, wenn er sich wie
Herbert Schuch die innere und äußere Zeit nimmt, die Musik
zu sich selbst kommen zu lassen.“ (…)
Süddeutsche Zeitung, 16. Mai 2008
„Wer Schuberts Klavierton trifft, hat als Pianist Klasse bewiesen.
Aber Herbert Schuch, 29, kann noch mehr. Seine profunde
Deutung der Sonaten D 537 und 894 umrahmt er mit Werken
von Lachenmann: Schubert-Variationen (!) und der kessen
Antimusik „Guero“.
Kultur SPIEGEL – April 2008

Ravel Miroirs Schumann Kreisleriana
OehmsClassics OC 541
(…) Kein typisches Debüt-Repertoire zum Vorführen
der pianistischen Pranke. Auch keine exzentrische
Phrasierungkapriole. Dafür eine Reife des Ausdrucks,
eine Durchdringung der kompositorischen Ideen und
eine farbintensive Darstellung, wie sie eines schönen
Tages wohl nur noch abseits des galoppierenden
Wettbewerbswahnsinns gedeihen kann.”
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. Dezember 2005

Kammermusik mit Mirijam Contzen, Violine
Brahms Sonata No. 3 op. 108
Schubert Fantasie in C Dur, D 934, op. 159
Zemlinsky Serenade für Violine und Klavier in A Dur
OehmsClassics OC 596
(…) Auch wenn die Stile der drei Wiener Komponisten so
unterschiedlich sind, Contzen und Schuch gelingt es selbst
beim glutvollen, schrofferen Brahms nach Gemeinsamkeiten
zwischen allen zu forschen.“ (…)
ensemble – Magazin für Kammermusik Oktober/November 2007
weitere CD-Resenzionen unter downloads
Bestellungen und Hörproben unter www.oehmsclassics.de

Edition Klavier-Festival Ruhr Volume 18 12/2007
Beethoven | Liszt | Saint-Saëns
Herbert Schuch | Marc-André Hamelin | Alexander Lonquich
Chorakademie am Konzerthaus Dortmund |
Duisburger Philharmoniker | Bochumer Symphoniker
Jonathan Darlington | Steven Sloane
Beethoven „Coriolan" Ouvertüre c-Moll op. 62
Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-Moll op. 80

Edition Klavier-Festival Ruhr Volume 15 2006/07
NATIONAL-BANK COLLECTION III Portraits
Dimitri Bashkirov | Herbert Schuch | David Fray | Robert Levin
Christian Chamorel & Sigfried Mauser | Vladimir Kharin
Werke von Helmut Lachenmann, Franz Schubert,
Ludwig van Beethoven und Robert Schumann
weitere Informationen und CD Bestellungen
unter www.klavierfestival.de
