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Vita

Herbert Schuch wurde 1979 in Temeschburg (Rumänien) als Sohn einer Familie mit deutschen und ungarischen Vorfahren geboren. Nach erstem Klavierunterricht in seiner Heimatstadt bei Frau Prof. Maria Bodo übersiedelte die Familie 1988 nach Deutschland, wo er seither lebt. Seine musikalischen Studien setzte er bei Kurt Hantsch und dann bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum fort. In jüngster Zeit erfährt Herbert Schuch in besonderer Weise Prägung in der Begegnung und Arbeit mit Alfred Brendel. Internationales Aufsehen erregte er, als er innerhalb eines Jahres drei bedeutende Wettbewerbe in Folge gewann, den Casagrande-Wettbewerb, den London International Piano Competition, und den Internationalen Beethovenwettbewerb Wien.

Seither arbeitete er u. a. mit Orchestern wie dem hr Sinfonieorchester, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern, dem London  Philharmonic Orchestra, den London Mozart Players, der Camerata Salzburg, dem RSO Wien, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Orchestre National de Lyon und ist regelmäßig Gast bei Festspielen wie dem Rheingau Musik Festival, dem Kissinger Sommer, oder dem Klavier-Festival Ruhr.

Sein Interesse für Kammermusik - geweckt durch eigenes Geigenspiel zur Kinderzeit – teilt er mit Musikern wie Adrian Brendel, Mirijam Contzen, Veronika Eberle, Julia Fischer, Marie-Elisabeth Hecker, Sebastian Klinger, Alina Pogostkin, Martin Spangenberg.

In der der Saison 2009/2010 spielt Herbert Schuch mit dem Orchestre National de Lille, dem Danish National Symphony Orchestra , der Dresdner Philharmonie, dem Berner Symphonieorchester und der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, mit der er die fünf Beethoven-Klavierkonzerte aufführen wird. Unter der Leitung von Jun Märkl unternimmt er mit dem MDR Sinfonieorchester eine Konzerttournee durch sieben deutsche Städte.

2010/11 ist Herbert Schuch „artist in residence“ in Salzburg, wo er im Festspielhaus die Klavierkonzerte von Korngold mit der Brüsseler Philharmonie unter Michel Tabachnik, Schumann mit den Düsseldorfer Symphonikern unter Andrey Boreyko und Ullmann mit dem Konzerthausorchester Berlin unter Lothar Zagrosek spielt. In derselben Saison gibt er seine Recital-Debüts im Wiener Konzerthaus, beim Musikfest Stuttgart, in der Tonhalle Düsseldorf und der Philharmonie Köln.

Bei OehmsClassics erschien 2005 seine Debüt-CD mit Werken von Schumann und Ravel, die den Editor’s Choice des britischen Musikmagazins „Gramophone“ erhielt. 2008 veröffentlichte er eine Aufnahme von Schuberts Klaviersonaten G-Dur D 894 und a-Moll D 537, sowie Helmut Lachenmanns „Fünf Variationen über ein Thema von Schubert“ und „Guero“.
Im März 2009 folgte Herbert Schuchs dritte mit Lobeshymnen bedachte CD-Produktion zum Thema „Nachtstücke“ (Schumann, Holliger, Skriabin, Ravel, Mozart)
Für 2010 ist die Veröffentlichung einer CD mit dem Titel „Sehnsuchtswalzer“ (Schumann u. a.) geplant. 
  
Herbert Schuch engagiert sich neben seiner Konzerttätigkeit in der von Lars Vogt gegründeten Organisation „Rhapsody in School“, welche sich für die Vermittlung von Klassik in Schulen einsetzt.

02/2010